Neues aus der PUNK-Szene im Ruhrgebiet

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ASSMATIX
are back in town!
Wir entern Herr Walter im Dortmunder Hafen, Speicherstr. 70, 44147 Dortmund am 13.09.14 und stellen unsere neue CD vor!
Ja, es gibt uns noch – und wie! 32 Jahre PunkRock -  Unsere 4. CD: The EX-GENERATION. 11 Songs davon 4 in Deutsch, mit female backings, piano, saxophon, percussion, punk, reggae, ska, schweinerock, weltschmerz, vögeln, alt werden, Nachbarn, Spaßbremser, früher und heute, Drogen, Alkohol, Kinder,  Pech und Glück, Drauf scheißen, ein Toast aufs Leben, Nazipack und Weggucken, aus dem Fenster springen und im Dreck landen, beobachtet werden, den touchdown setzen und nach alten Liedern tanzen.
Das wird der DURCHBRUCH! Also runter von der Couch, unterstützt uns, kauft die CD und besucht unseren GIG am 13.09.2014.
Mit uns dabei “Black  Patrick`s Band Society” aus Dortmund.
Die CD kauft ihr am besten schon heute:  email an assmatix@gmx.de
8 Orken + 2 Euro Portokosten
überweisen (A. Schroller. Sparkasse Dortmund BLZ: 44050199 – Kto: 242 033 744)
in Kürze auch bei Idiots Records in Dortmund.

JUICY BEATS 19 | SAMSTAG 26.07.2014 | WESTFALENPARK DORTMUND

BOYS NOIZE ▪ ALLIGATOAH ▪ MILKY CHANCE ▪ CALEXICO ▪ FM BELFAST ▪ WEEKEND ▪ DIE ORSONS ▪ FRITTENBUDE ▪ EROBIQUE ▪ ALLE FARBEN ▪ CLAPTONE ▪ HUNDREDS ▪ KID SIMIUS LIVE! ▪ ƱZ ▪ SIERRA KIDD ▪ EBO TAYLOR ▪ WALLIS BIRD ▪ BILDERBUCH ▪ TUBE & BERGER ▪ LARSE ▪ KUENTA I TAMBU ▪ EGOTRONIC ▪ DOC SCOTT ▪ ANTILOPEN GANG ▪ ANDRÉ LODEMANN ▪ LA FEMME ▪ SAY YES DOG ▪ 3PLUSSS & SORGENKIND ▪ MARK ERNESTUS PRESENTS JERI-JERI ▪ HANS NIESWANDT ▪ MARK ERNESTUS & TIKIMAN ▪ STONE LOVE ▪ BEN ANDERS ▪ MANUEL TUR LIVE! ▪ HIGHASAKITE ▪ KALLE MATTSON ▪ L.STADT ▪ DUB’L TROUBLE ▪ RON WILSON ▪ TOP FRANKIN’ SOUNDSYSTEM ▪ KLAUS FIEHE ▪ INGO SÄNGER ▪ DJ DASH & MC GHOST ▪ JENS GUSEK ▪ CHRISTIAN VORBAU ▪ JULIET SIKORA ▪ NAKADIA ▪ TORSTEN STRÄTER ▪ GLOBAL PLAYER RESIDENTS ▪ BUDDI & WHITE MONKEYS & BENSON & RUGGED ROME ▪ PEET ▪ STERIO ▪ SENDEROS ▪ SHORELINE IS ▪ ADAM BERECKI ▪ DYNAMODYSE ▪ ANTE PERRY ▪ MAHAN ▪ MARK JACKUS ▪ MARCUS SUR ▪ SOUND QUAKE + CORNADOOR ▪ SEVERGREEN ▪ MENTAL MOVEMENT ▪ GOLD ROGER ▪ BENNETT ON ▪ LIQUEFIED WAX ▪ GOWNER ▪ SMUSKIND ▪ RASCAL MC ▪ JAYCUT ▪ SUBSONIC SQUAD ▪ ERSTER ALLES ▪ COSANNE ▪ BLITZBANGERS DJ-TEAM ▪ JACQUES & MIRZA ▪ DER NACHBAR ▪ GRATISFILM SOUNDSYSTEM ▪ TRASH GORDON ▪ PHILIB & LEX ▪ KRIZZ LUCO ▪ FLO MRZDK ▪ PAJI ▪ P.A.C.O. ▪ IN.DEED ▪ FRANK SONIC ▪ DRY & BOLINGER ▪ MONKEY BASTARDS ▪ ALEXANDER RICHTER ▪ DISHA ▪ ND.M ▪ MARVIN S. ▪ DER KAISER ▪ LIVID & SEBAS ▪ DENNIS HERZING ▪ HERBE SOUNDSYSTEM ▪ DJSBESTFRIEND ▪ BARBARA GOLDBERG ▪ ROARING CUBES ▪ ROB DEE & LENZMANN ▪ VOKKE ▪ DPLAY ▪ SOULFOOD ▪ SOULTRIPPIN’ CREW ▪ DER WOLF & NILS NOISE ▪ CLAAS TIWA ▪ MICHAEL NEO ▪ DEIN & MEIN ▪ CAPTURE & DWEED ▪ SVEN KERKHOFF ▪ CHRIS COUNT ▪ MYTHS OF THE NEAR FUTURE DJ TEAM ▪ ISLA OLA ▪ SWIMMING TV ▪ WYZZAM ▪ SANDTON ▪ MR. FRIES ▪ ADRYIANO ▪ ELVIS ▪ WOLKE ▪ LARS VAN JOSTEN ▪ LINO ▪ O.K.A.Y. ▪ AUDIO REBELUTION ROCKAZ ▪ BLOCKBUSTER SOUNDSYSTEM ▪ MARSHALL ARTZ ▪ TOBI KATZE ▪ RAINER HOLL ▪ DIE UNORDNUNG DER DINGE ▪ JAN MÖBUS ▪ 2SEITEN ▪ KOPFKINO (VJ) ▪ PARASITÄRE KAPAZITÄTEN (VJ) ▪ YOCHEE (VJ) ▪ I AM HERE (VJ) ▪ HUTTROP HILL SOUND ▪ DJ SASCHA POLANSKI ▪ TEAM THUNDA ▪ I&I-GRADE

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Eine Veranstaltung zu Ehren von Herbert Marcuse – Der eindimensionale Mensch

Die Agentur Berthold Seliger kündigt folgende Veranstaltung an:
H. Seliger hat hier wieder ein gute Idee in die Tat umgesetzt. Schön, dass er die Zuschauer mit Marcuses genialen Werk konfrontieren will. Schade, dass es bisher keine Termine im Ruhrgebiet gibt. Die Menschen hier sollten auch mal diese kritische Auseinandersetzung mit ihrem Sein führen.

Der eindimensionale Mensch wird 50
Ein Konzert-Theater von und mit Thomas Ebermann, Kristof Schreuf,
Andreas Spechtl und Robert Stadlober

Eine facettenreiche Geburtstagsfeier für eine trostlose Gestalt, die sich auch noch treu geblieben ist, seit Herbert Marcuse ihr glückliches Bewusstsein und ihre versklavte Zufriedenheit erforschte.
1964 tat es beim Zahnarzt mehr weh als heute, und für eine schnelle Übermittlung von Nachrichten verschickte man Telegramme. Technologisch geht’s seitdem voran, aber das Denken, das mit der Kritik der Verhältnisse erst beginnt, ist verdrängt vom Funktionieren im Bestehenden. Informiertheit und Verblödung sind verschwistert. Als Herbert Marcuse, einer der Denker der »Kritischen Theorie«, diese Zusammenhänge zu entschlüsseln versuchte, inspirierte er damit große Teile der »Rebellion von ’68«. Was er ätzend als »Hölle der Gesellschaft im Überfluß« benannte – das damalige Wirtschaftswunder mit reguliertem Arbeitsmarkt und wachsendem Konsum – ist heute der Himmel vieler Progressiver.
An diesem Konzert-Theater-Abend wird Marcuse erforscht mit Songs, die auf Passagen aus dem »Eindimensionalen Menschen« basieren. Außerdem wird – unakademisch, aber auf den berüchtigten »gesunden Menschenverstand« verzichtend – rezitiert, dialogisiert und gestritten, ob und warum der Philosoph sich irrte. Da das Ensemble weder ein Lehrstück plant noch den Lehrer spielen will, zieht es sich zwar nicht vor aller Augen aus, verheimlicht aber nicht, dass sich auch in seinen Mitgliedern manch Eindimensionalität festgesetzt hat. Man soll ja, lehrte der Systemkritiker, misstrauisch gegenüber seinen Bedürfnissen sein. Entgegen landläufiger Meinung stammen sie nicht aus dem »tiefsten Innersten« und zeugen auch nicht von Authentizität …
Der Titel bezieht sich darauf, dass Herbert Marcuses große systemkritische Schrift (»Der eindimensionale Mensch«) 1964, also vor 50 Jahren, (zunächst in den USA) veröffentlicht wurde. Ganz besonders durch dieses Werk wurde Marcuse zum vielleicht wichtigsten Inspirator der »Rebellen von 68«. Zu einer Autorität für die Antiautoritären, denen er sich verbunden fühlte. Nichts liegt dem Team allerdings ferner, als einen Erinnerungsabend an eine irgendwie geartete »gute alte Zeit« zu veranstalte, nach der Art dieser trostlosen Fernsehdokumentationen zur Geschichte, in denen alt gewordene »Zeitzeugen«, denen die Anpassung aus jeder Pore stinkt, Enkeln und Kindern und ihrer Generation erzählen dürfen, dass sie in jungen Jahren mal ganz schön wild gewesen sind. Das Team glaubt nämlich, dass Herbert Marcuse für viele heute größte Relevanz besitzt. Mehr noch: seine fundamentale Kritik kann erhellen, wie weit – leider! – sich das, was heute als links/progressiv/bürgerbewegt gilt, von einer substanziellen Kritik des Bestehenden entfernt hat. Vielleicht ist es ja ganz gut, dass Marcuse seine Schrift zur Zeit des Wirtschaftswunders – also zur Zeit regulierter Arbeiterverhältnisse und wachsender Möglichkeiten des Konsums – verfasst hat. Es sind Zeiten, denen heutige Sehnsüchte gelten, während Marcuse für sie den Begriff der »Hölle der Gesellschaft im Überfluss« fand. -
Für die Qualität dieses Stückes, das im Oktober beim “Steirischen Herbst” Premiere feiern wird, stehen die Autoren und Protagonisten: Thomas Ebermann (Buch und Bühnenautor, Podiumsdiskutant und Vortragsreisender, Regisseur und minderbegabter Schauspieler, Intellektueller ohne Abitur), Kristof Schreuf (Musiker, Schreibtischtäter und Sänger, war mal Frontmann von »Kolossale Jugend« und galt damals als Klassenbester der »Hamburger (Vor-)Schule«; für »Bourgeois with Guitar« von der Kritik so hoch gelobt, wie in den Charts tief gefallen), Andreas Spechtl (Musiker, Texter und Sänger der Band »Ja, Panik«, hat sich aus dem Burgenland in die Provinz zurückgezogen und wird von Berliner Ur-Einwohnern – die Fremde sonst nicht mögen – einigermaßen akzeptiert, denn: »So zärtlich hat schon lange niemand mehr gegen den Staat gewettert« wie Andreas auf dem jüngsten Album) und Robert Stadlober (Schauspieler, Musiker und Sänger der Band »Gary«. Wirkt in seinen Filmen – »Sonnenallee«, »Crazy«, »Kottan ermittelt«, »Zärtliche Parasiten« – oft viel sympathischer, als er in privater Atmosphäre, also in Talkshows, ist).
»Indem die großen Worte über Freiheit und Erfüllung von Führern und Politikern bei Wahlkampagnen verkündet werden, in den Kinos, im Radio und Fernsehen, verkehren sie sich in sinnlose Laute, die nur im Zusammenhang mit Propaganda, Geschäft, Disziplin und Zerstreuung einen Sinn erhalten … Die Institutionen der Rede- und Denkfreiheit behindern die Gleichschaltung mit der etablierten Wirklichkeit nicht.«
»Niemand denkt wirklich, der nicht von dem abstrahiert, was gegeben ist, der nicht die Fakten auf die Faktoren bezieht, die sie hervorgebracht haben …«
»Um ein (leider phantastisches) Beispiel zu wählen: die bloße Abwesenheit aller Reklame und aller schulenden Informations- und Unterhaltungsmedien würde das Individuum in eine traumatische Leere stürzen, in der es die Chance hätte, sich zu wundern, nachzudenken, sich (oder vielmehr seine Negativität) und seine Gesellschaft zu erkennen.«
(Zitate aus Marcuse, „Der eindimensionale Mensch“)

100 Jahre nach der Ankunft Sun Ra’s auf dem Planeten Erde

Sun Ra
22. Mai 1914-2014

Er beanspruchte für sich vom Saturn zu stammen, doch er kam als Herman Poole Blount aus Birmingham, Alabama. Von 1952 bis zu seinem Lebensende im Jahre 1993 hieß er Le Sony’r Ra.
Bassist Juni Booth hat hierzu eine Anekdote, nach der die Stadt Birmingham stolz auf seinen Bürger wurde und Sun Ra daher den “Ehren-Schlüssel” verlieh. Während dieser Zeremonie sagte Ra zu Booth: “I hate this fuckin’ town, that’s why I always told people I was from Saturn.”

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KLANGART 2014 im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

KLANGART 2014
Von April bis November 2014 präsentiert KLANGART neun Konzerte und einen Film: Der Spannungsbogen reicht vom zeitgenössischen Jazz bis hin zur Neuen Musik und Weltmusik. So verschieden diese Klangwelten sind, so ist ihnen doch eines gemeinsam: Die Musiker lassen sich vom Geist des Ortes inspirieren, Musik und bildende Kunst finden im Natur-Raum des Parks zu einer organischen Einheit. Diese Akkorde aus Natur, Kunst und Musik erklingen vom Frühjahr bis hinein in den Herbst, im gläsernen Ausstellungspavillon und „open air“.
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Tom “Tornado” Klatt – Wahrheiten, Lügen und Mythen in der Musikszene

Tom “Tornado” Klatt hat sich entschlossen die Musikwelt mit der Wahrheit, der Lügen und der Mythenbildung zu konfrontieren. Er hat die Musikgeschichte hautnah erlebt und weiß wovon er spricht. Er war mittendrin und ist es immer noch.
Tom schreibt hier wie die Musikgeschichte wirklich war.
Lesen Sie seine Kolumne! Es wird spannend. Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Musikwelt.

Sie finden den Zugang zu den Wahrheiten in der rechten Spalte unserer News-Seite oder hier.

Bericht über unser Archiv auf WDR II – Made in Germany – Musikszene NRW – 14.04.14

Am 14. Mai gab es auf WDR 2 in der Sendung “Made in Germany - Musikszene NRW” unter anderem einen Bericht über das:
Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V. im Evinger Schloss.

WDR II im Archiv - 10.4.2014

Der Redakteur war letzte Woche bei uns und wir haben über unsere Arbeit, unsere Ziele und unsere Visionen gesprochen.
Wer Lust hat hört einfach mal rein:

Spannende musikalische Begegnungen auf dem Evinger Schloss

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Einlass 16.30 Uhr
Eintritt frei
Am 11. Mai werden wieder einige interessante musikalische Begegnungen im Evinger Schloss stattfinden.
Um 16.30 Uhr präsentieren wir im Rahmen eines Gesprächskonzertes einen jungen Gitarristen aus Albuquerque (USA) mit seiner Band. In den letzten Jahren hat er eine herausragende musikalische Beachtung erreicht, die ihn auch in Deutschland zu einem bekannten und geschätzten Musiker werden ließ.
Er möchte an diesem Sonntag jedoch “undercover” in Dortmund spielen, deshalb geben wir hier seinen Namen nicht bekannt. Wer neugierig ist, kann ja einfach vorbeikommen.
Nach dem Gesprächskonzert geht es so gegen 18.00 Uhr weiter mit der Cellistin Lori Goldston.
Lori Goldston ist nicht nur Cellistin sondern schreibt und komponiert auch Songs, überwiegend im Experimental-Rock-Bereich.
Von 1993 – 1994 tourte sie mit NIRVANA und ist auch Gast auf dem berühmten “MTV-Unplugged-Concert”.
Sie ist in 3 verschiedenen Bandprojekten aktiv: Earth // The Black Cat Orchestra and Spectratone International.
Heute Abend wird sie zuerst ein Solo-Konzert präsentieren.
Nach dem Solo von Lori Goldston präsentiert sich die Gruppe “Frankensteins Ballet” mit Mik Quantius, Thomas Hopf, Jens Pollheide, Sascha Jakowlev und Alexander Schönert. Ethno, Psychedelic, Krautrock, Jazz, Folk, Experimental, Rock uvm. vereinen sie in ihrem musikalischen Beitrag. In Ihrem Konzert vereinen Sie die verschiedensten Musikkulturen, denen sie jeweils entstammen. Sie leben im Raum Ruhrgebiet und im Raum Köln.
Im Laufe des Konzerts von Frankensteins Ballet wird Lori Goldston in das musikalische Geschehen auf der Bühne einsteigen. Und auch unser “Überraschungsgast” wird einen Teil des Konzertes mit ihnen gemeinsam spielen.
Ein besonderes musikalisches Highlight erwartet uns!!!
Wir freuen uns sehr darauf.