Konzert: Susan Weinert O-W-O – Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2, Dortmund – 7. November 2014

ARCHIV für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V. im Evinger Schloss,
Nollendorfplatz 2, Dortmund

Konzert
Datum:   7. November 2014
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 15,00 Euro

Susan Weinerts W-O-W 
Susan Weinert – guitar,
Andrzej Olejniczak – sax
Martin Weinert – bass

Mehr als 30 Jahre touren Susan & Martin Weinert schon gemeinsam durch die ganze Welt und haben mehr als 3000 Konzerte in dieser Zeit absolviert. Wohl nur so konnte die atemberaubende Art des intuitiven Zusammenspiels dieses kongenialen Ausnahmeduos entstehen.
Mit einer in dieser Form selten erlebten traumwandlerischen Sicherheit gehen die Weinerts mit ihren Instrumenten um und öffnen dem Zuhörer weit das Fenster zu der ganz eigenen und zauberhaften Klangwelt, die Susan Weinert mit ihren Kompositionen erschafft.
12 weltweit veröffentlichte CDs hat sie bereits unter ihrem eigenen Namen herausgebracht. Das Repertoire der Gitarristin ist vielfältig und abwechslungsreich.
Skandinavisch schwebende Klangkaskaden, orientalisch und afrikanisch gefärbte Rhythmen, sphärische Balladen und pulsierende Grooves. Die Farbenpalette mit der die Künstlerin ihre Klanglandschaften auf der akustischen Gitarre entwirft, ist reich bestückt.
Durch die Verbindung der Harmonien der europäischen klassischen Moderne und des zeitgenössischen Jazz mit Rhythmen aus der ganzen Welt entsteht ein ganz eigenes und abwechslungsreiches Klanggeflecht: Kompositionskunst auf allerhöchstem Niveau.
Mit dem polnischen Saxophonisten Andrzej Olejniczak verbinden die Weinerts eine langjährige Freundschaft und eine gemeinsame musikalische Sprache.
Andrzej Olejnicazak startete seine Karriere in den 70er Jahren und er wurde schon damals mit Preisen überhäuft und zu Konzertreisen ins Ausland gesandt. In seiner polnischen Heimat hat ihm das den “living-legend-status” bei den Musikrezensenten eingebracht und es wird ihm viel Respekt und Beachtung geschenkt.
Seit 1984 lebt und arbeitet er in Bilbao (Spanien), wo er als freischaffender Musiker und Dozent an verschiedenen Musikhochschulen tätig ist. Mit seiner eigenen Musik ist er häufig in den USA und Europa unterwegs. Sein brillanter und strahlender Ton auf dem Saxophon fügt sich wundervoll in den eigenwilligen Klangkosmos von Susans Kompositionen ein und erweitert so das Klangbild der Saiteninstrumente um eine ganz besondere Note.
Kammermusikalische World-Jazz Triomusik der Extraklasse!

Weitere Informationen und Kartenvorbestellungen unter:
Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V. im Evinger Schloss
MUSIC information and documentation center RUHR
Nollendorfplatz 2
44339 Dortmund
Tel.:   0231 – 5322 4107
mob.: 0152 – 5425 3893

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Konzert: Lothar Ohlmeier – Christian Jendreiko – Stefan Werni – Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2, Dortmund – 9. November 2014

Konzert am 9.11.2014
Einlass: 18.30 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei

Lothar OHLMEIER (Berlin) – Bassklarinette, Klarinette, Saxophon
Stefan WERNI (Recklinghausen) – Kontrabass, elektrische Zither, Klangerzeuger
Christian JENDREIKO (Düsseldorf) – LapSteel Guitar, Vibraphon

Ohlmeier, Werni und Jendreiko erspielen sich in dieser einmaligen Konzertaktion
gemeinsame Klangräume.
Kammermusikalische Einflüsse verbinden sie improvisatorisch mit interaktiven
Klanggebilden welche gleich akustischen Skulpturen den Raum zum Klingen bringen.
Werni & Jendreiko arbeiten bereits seit 29 Jahren an ihrem gemeinsamen musikalischen Weg
(Stationen: als klassische Band: TRIO INFERNAL  sowie elektroakustische Musik als WERNI & JENDREIKO Duo)
Hierbei inspirieren sie vor Allem ihre sehr unterschiedlichen Herangehensweisen:
Jendreiko mit seinem Hintergrund in der Bildenden Kunst und Philosophie,
Werni mit seiner langjährigen Erfahrung in Jazz und improvisierter Musik.
Mit Lothar Ohlmeier treffen sie für dieses Sonderkonzert auf einen langjährigen musikalischen Weggefährten. Über erste Kontakte in Amsterdam, später London und nun Berlin führten die kreativen Wege die Drei immer wieder zusammen auf die Bühne, stets ein besonderes Ereignis!

Lothar Ohlmeier Jendreiko 1Stefan Werni

Evinger Benefiz – Schlossfest 2014 zur Rettung des Lindenhorster Kirchturms vom 7. – 9. November 2014

2 Vereine im Evinger Schloss haben sich zusammengetan um so kurz vor Jahresschluss noch einmal gemeinsam zu feiern.
Der Evinger Geschichtsverein und das Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e. V.  veranstalten eine Benefizaktion zur Rettung des Lindenhorster Kirchturms. Ebenfalls ein Kulturgut welches unbedingt bewahrt werden sollte. Warum das so ist, das können Sie auf der folgenden Veranstaltung erfahren:

Bei einem Besuch von Mitgliedern des Fördervereins Lindenhorster Kirchturms bei Mitgliedern der Ateliergemeinschaft MK 6 in Nürnberg kam man zufällig auf das ungewisse Schicksal des Kirchturms zu sprechen.
Die Dortmunder berichteten davon, dass der Turm um 1150 zusammen mit einer Kapelle auf dem Herrensitz der Grafen von Lindenhorst, den späteren Grafen von Dortmund, erbaut wurde, dass es sich um einen der ersten steinernen Türme einer Dorfkirche in Westfalen handelt (bis dahin wurde in Holz gebaut), und dem vermutlich ältesten Turm in Dortmund. Und sie berichteten davon, dass die Evangelische Kirche die dringend notwendige Sanierung nicht leisten kann und die Kirche entwidmet hat, um sie einem neuen Eigentümer zu übertragen.
Spontan entschlossen sich einige Künstler aus der Gruppe MK6, eine Benefizaktion in Lindenhorst zu veranstalten. Die wird nun am 7. bis 9. November in Kooperation mit dem Evinger Geschichtsverein im Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtshaus am Nollendorfplatz, stattfinden.
Die bildenden Künstler Bernd Baron de Payrebrune, Edi Tauber und Reinhold Holzberger aus Nürnberg, Jeanette de Payrebrune aus Köln und Dieter Kneip aus der Normandie (Frankreich) werden Bilder und andere Exponate präsentieren und verkaufen. Sie werden auch einige Exponate mit Besuchern vor Ort erstellen. Die Hälfte des Verkaufserlöses werden sie zum Erhalt des Lindenhorster Kirchturms spenden.
Die Ausstellung wird umrahmt von zwei Konzerten des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V.  mit dem Susan Weinert Trio am 7.11. und dem Trio Christian Jendreiko – Lothar Ohlmeier – Stefan Werni, am 9.11.
Die offizielle Eröffnung durch den Schirmherren Bezirksbürgermeister Oliver Stens ist am 8.11. um 11:00 h. Sie wird umrahmt vom Flötenkreis der Elisabethschule unter der Leitung von Ilse Schacke. Für historisch Interessierte bietet der Evinger Geschichtsverein anschließend eine Führung durch das “Schloss” und die Geschichtswerkstatt an.
Interessierte können sich anschließend ebenfalls für einen  Vortrag zur Arbeit des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet anmelden.

 

 

Frank Baier erhält die “Mercator”- Ehrennadel der Stadt Duisburg

Zur Anerkennung seiner Verdienste um das kulturelle Leben in der Stadt Duisburg  wird ihm heute, am 22.10. um 17.00 Uhr im Rathaus der Stadt Duisburg die “Mercator”-Ehrennadel verliehen.
Frank ist mit uns eng verbunden, da er, genau wie wir großes Interesse an Aktivitäten zur Bewahrung des kulturellen Erbes unserer Region betreibt.
Eine große Ehre ist es, dass er uns sein Tonarchiv überlassen hat. Wir werden, im Rahmen der Erweiterung des Archivs auf zusätzliche Räume im Evinger Schloss, einen extra Raum für Frank und seine sämtlichen Archivmaterialien einrichten.
Mittelfristig soll dies dann auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Wir gratulieren noch einmal von dieser Stelle aus ganz herzlich!

“Glück auf, glück auf, der Ruhrkumpel spricht”

 

Radiobeitrag von Christoph Wagner

Deutschlandfunk, 23. Oktober 2014
21:05-22:00
Jazzfacts:

Klanglabor des modernen Jazz
- Die Lower East Side von Manhattan


von Christoph Wagner

Die Lower East Side von Manhattan war ursprünglich ein Slum, in dem Einwanderer ihre erste Bleibe fanden. In den 50er-Jahren siedelten sich wegen der billigen Wohnungen viele Jazzmusiker dort an. Darüber hinaus entstanden Jazzclubs wie das Five Spot, das von Cecil Taylor 1957 eröffnet wurde und wo Thelonious Monk regelmäßig auftrat. In den 60er-Jahren wurde der New Yorker Stadtteil zum Zentrum der Freejazz-Revolution, die eine Dekade später von der Loft Szene abgelöst wurde. Später siedelten sich dann die Cliquen um John Zorn und Elliott Sharp dort an, die in kleinen Galerien und Musikclubs wie der Knitting Factory auftraten. Inzwischen haben explodierende Mietpreise die alternative Jazzszene mehr und mehr aus dem südlichen Teil von Manhattan vertrieben. Heute halten nur noch ein paar wenige Konzertlokale wie The Stone die Erinnerung an die kreative Blütezeit dieser Gegend wach. Christoph Wagner zeichnet ein Bild von Geschichte und Gegenwart des Klanglabors Lower East Side.

Rock- und Pop-Museum in Dortmund?

WDR III TV war bei uns zu Besuch und hat einen kleinen Film über uns gedreht. Ist schon ein paar Wochen her, aber am 13.10. wurde der Ausschnitt gesendet:

Wer Lust hat, kann hier mal reinschauen.

Wir verbinden dies gleichzeitig mit dem Aufruf:

Für unsere Sammlung suchen wir sämtliches Material über Rock – und Popmusik im Ruhrgebiet und auch darüberhinaus, denn das Ruhrgebiet ist auch musikalische in globale Strukturen eingebettet.

Wir suchen:
Tonträger aller Art (LPs, Kassetten, Tonbänder, etc.), Zeitschriften, Magazine, Fanzines, Programmhefte, Plakate, Poster, Tickets, Zeitungsausschnitte, Noten, Fotos, Dias, Filme (8mm, 16mm), Videos, Memorabilien aller Art

Für 2016 planen wir eine Ausstellung über Rock- und Pop im Ruhrgebiet und nehmen hierzu auch gerne Leihgaben.

Popmusik ist für uns alles außer Klassik (vom Volkslied – Schlager, vom Arbeiterlied – Jazz, usw.)

Wer mehr über uns erfahren will,  der kann uns gerne mal besuchen. Und was das mit dem Rock- und Pop-Museum auf sich hat, können wir dann sicherlich auch näher erläutern.
Die Medien sind nicht immer so ganz genau in ihrer Darstellung, wobei wir uns natürlich trotzdem gerne bei den Machern bedanken. Sie verhelfen uns zu einem größeren öffentlichen Interesse.

 

Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste am 4. Oktober in Bochum eröffnet

Als „Studien- und Denkort für interdisziplinäre Begegnungen“

In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und unter großer Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit wurde das Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste am Samstag, 4. Oktober, in Bochum eröffnet. Ab sofort nimmt es mit dem Masterstudiengang „Populäre Musik“ für die ersten sechs Studierenden den regulären Ausbildungsbetrieb in der Prinz-Regent-Str. 50-60 auf. Zum Lehrkörper gehören renommierte Persönlichkeiten wie Prof. Dieter Gorny, Hazy Haze und Prof. Jeff Cascaro. Der Künstlerische Leiter Hans Nieswandt wird von einem vierköpfigen Institutsbeirat beraten; Mitglieder sind u. a. Anke Engelke und Prof. Diedrich Diederichsen.

Folkwang Rektor Prof. Kurt Mehnert zum neuen Folkwang Institut: „Dies ist nicht nur eine neue, sondern auch deutschlandweit einzigartige und folkwangspezifische Initiative. Ein Studien- und Denkort, an dem Popmusik in den Kontext anderer Kunstformen tritt und im Rahmen Populärer Kultur weitergedacht wird.“
Der Künstlerische Leiter Hans Nieswandt ergänzt: „Vieles hat sich bewegt in der Welt des Pop, mit einem modernen Pop-Studiengang kommen auch ganz neue Aufgaben auf uns zu; Aufgaben, wie sie früher vielleicht von Plattenfirmen wahrgenommen wurden: die geduldige von Sympathie getragene Entwicklung von KünstlerInnenpersönlichkeiten, das Bereitstellen von Freiräumen zur Forschung, zum Experiment – denn Pop ist keine fixierte Kunstform. Pop interessiert sich, Pop umarmt wie kaum eine andere Kunst stets das Allerneueste.“

Neuer Artikel über unser Archiv ist heute im Coolibri-Online erschienen

Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet: Sammelleidenschaft

Im “Evinger Schloss” sammelt sich Musik | Foto: Lukas Vering

Im Herzen einer beschaulichen Zechensiedlung im Dortmunder Stadtteil Eving findet man ganz unverhofft zwischen urigen Häusern und Baumalleen das ehemalige Wohlfahrtsgebäude der Zeche Minister Stein, heute besser bekannt als Evinger Schloss. Die Straßen sind ruhig, bei Sonnenschein gar idyllisch, man gewinnt den Eindruck, hier sei nicht viel los. Trügerisch, denn im Innern des Schlosses bewegt sich einiges. In der ersten Etage haben Hans Schreiber und Richard Ortmann Räume angemietet, um dort ein ganz besonderes Projekt unterzubringen: Ein Archiv für populäre Musik, natürlich mit Ruhrgebietsschwerpunkt.

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Lieder des Ruhrgebiets

Am 5. August 2014 war Frank Baier (Liedersänger insbes. Lieder des Ruhrgebiets, der Arbeiterbewegung, der Protestbewegungen) bei uns und übergab uns den ersten Teil seines Tonarchivs. Wir werden dieses Material sorgfältig katalogisieren und auch zur weiteren Bewahrung digitalisieren. Es ist für uns eine große Ehre das Archiv von Frank Baier übertragen zu bekommen. Wir werden einen extra Raum für seine gesamten Materialien einrichten.
Diese werden dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Frank Baier ist demnächst öfters hier anzutreffen.
Am 30.10.2014 wird er ein weiteres Konzert bei uns geben.
Informationen hierzu folgen.