Nagrash Ensemble – Die Seele der armenischen Weihnacht – im Rahmen des Klangvokal Musikfestival in Dortmund –

5.12.2025 – Reinoldihaus, Dortmund – Beginn: 19:30 Uhr

Unter Leitung des renommierten Komponisten und Pianisten John Hodian präsentiert das faszinierende Naghash Ensemble dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit ein neues geistliches Programm, das jahrtausendealte armenische Literatur und Elemente aus der Volksmusik Armeniens mit aktueller Lyrik und moderneren Musikstilen verbindet, während es vom Leben und Wirken Christi erzählt.

Naghash Ensemble
Hasmik Baghdasaryan
, Sopran
Tatevik Movsesyan, Sopran
Shahane Zalyan, Alt
Harutyun Chkolyan, Duduk, Shvi
Aram Nikoghosyan, Oud
Tigran Hovhannisyan, Dhol, Dumbek, Daf
Leitung & Klavier: John Hodian

„DIE SCHWARZE“ – TON STEINE SCHERBEN – präsentiert von Martin Paul

28.11.2025 – Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt: 15,00 Euro

DIE SCHWARZE  –  (TON STEINE SCHERBEN) eine musikalisch literarische Abenteuerreise mit Geschichten von Ton Steine Scherben und Rio Reiser gespielt, gesungen, vorgestellt von Martin Paul

DIE SCHWARZE, die IV. Tonträgerveröffentlichung von Ton Steine Scherben, ist für viele Rio Reiser Fans überraschend und ungewöhnlich. Für Martin Paul war sie einer der Gründe, Mitglied der Band Ton Steine Scherben zu werden. Um die besondere Welt dieser Musik erlebbar zu machen, singt und spielt er alle 22 Songs dieser Doppel-LP und gibt dazu viele, zum Teil sehr persönliche Hintergrundinformationen. Er lüftet das Geheimnis zu ihrer Entstehung und widmet sich musikalischen Besonderheiten und widmet sich musikalischen Besonderheiten und textlichen Experimenten dieser Songs.
DIE SCHWARZE ist eine musikalisch literarische Inszenierung mit Songs, die 40 Jahre alt sind, aber ihre Aktualität nicht verloren haben und die das Bild von Ton Steine Scherben um etwas Neuartiges erweitert. Ton Steine Scherben mit Rio Reiser als Frontmann ist mehr als eine radikale Polit-Rockband. Gemeinsam haben sie einzigartige Texte produziert und dazu eine Musik komponiert, die die Worte umarmt und die Zuhörer damit in ihren Bann zieht. Entstanden sind wahre Klassiker und Evergreens, die mittlerweile auch im deutschen Literaturarchiv in Marbach ihren Platz gefunden haben.
DIE SCHWARZE ist in vielfältiger Hinsicht ein besonderer Tonträger, Martin Paul bringt das auf seine Weise auf den Punkt.

Martin Paul war von 1981 bis zur Auflösung der Band 1985 Mitglied von TON STEINE SCHERBEN und lebte in der Musikkommune in Fresenhagen. Er war an mehreren Live-Alben und einem Studio Album beteiligt und unterstützte Rio bei seiner ersten Solotournee als Keyboarder. Einer der Gründe Mitglied der Band zu werden, war das Doppel Album TON STEINE SCHERBEN IV.
Im neuen Jahrtausend präsentierte er mit Ingeborg Wunderlich einen Rio Reiser Abend und war Teil der „Ton Steine Scherben Family“. Mit Kai Sichtermann zusammen produzierte er unter dem Namen Die Nachtfalter die CD Träume Tod Erinnerung. 2017 gestaltet er zusammen mit Michael Gerlinger mit dem Kurorchester Bad Kissingen im Kissinger Sommer einen Rio Reiser Abend. Er trat dort als Sänger und Pianist mit dem Orchester auf.
Seit 2019 präsentiert er als Sänger und Pianist das Programm „Rio, seine B-Seiten das ganze Theater“, ein Abend mit unbekannten (Theater-)Songs von Rio Reiser, manchmal ergänzt durch eine Lesung u. a. mit Claudia Roth.
In 2024 bringt er in einer musikalisch literarischen Inszenierung das IV Album von TON STEINE SCHERBEN, DIE SCHWARZE, auf die Bühne. Er singt und spielt am Piano alle 22 Songs dieser Doppel-LP, gibt viele Hintergrundinformationen über die Entstehung und zu Texten und Musik. Er komponierte während seiner Tätigkeit als Musiker für verschiedene Theaterproduktionen Bühnenmusiken und Songs, und schrieb unter anderem JUNIMOND, schon zu Zeiten als die Band noch existierte.

Am 17.10.2025 beginnt die Ausstellung über eine musikalische und politische Underground-Szene in Dortmund.
Geplant sind während der Ausstellung noch 3 Talk-Termine:
18.10.2025 – 16:00 Uhr – Heavy Metal in Dortmund mit den Gästen:
Robert Kampf (Century Media), Waldemar Sorychta (Musiker bei Grip Inc. und Despair), Alex Schönert (Flaming Anger, Jelly Planet, Velvet Attack)
26.10.2025 – 16:00 Uhr – Punk in Dortmund mit den Gästen:
Martin Coesfeld (Clox), Andy Schroller (Rim Shout, Billy Rubin), sowie die beiden Fanzinemacher Holger Schmidt (Hustensaft) und Ben Richter (Später Sterben)
01.11.2025 – 16:00 Uhr – Medienstadt Dortmund mit den Gästen:
Klaus Fiehe (WDR 1Live) Götz Kühnemund (Deaf Forever, Rock Hard), Peter Erik Hillenbach (Shark, Marabo)
02.11.2025 – 15:00 Uhr – Versteigerung von Ausstellungstücken
ABSOLUT EMPFEHLENSWERT – NICHT VERPASSEN!!!


Huun-Huur-Tu am 10. Oktober im Reinoldihaus Dortmund im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals

Die endlose Weite der tuwinischen Steppe entfaltet sich, sobald Huun-Huur-Tu die ersten Töne erklingen lässt. Aus dem abgelegenen Süden Sibiriens tragen die Musiker die tuwinische Musiktradition in die Welt. Seit über 20 Jahren prägt die legendäre Band die traditionellen Klänge ihrer Heimat. Sie vereinen meisterhaft tuwinische Oberton- und Kehlgesänge mit modernen Arrangements. Kollaborationen mit Künstlern wie den Bulgarian Voices oder Frank Zappa bereichern ihre Musik zusätzlich. Mit traditionellen Instrumenten wie der Schamanentrommel entführen sie das Publikum in eine meditative, hypnotische Klangwelt.
Kaigal-ool Khovalyg Gesang (Khöömei, Sygyt, Kargyraa), Igil
Radik Tyulyush Gesang (Barbang-Nadyr), Byzaanchi, Khomuz (Maultommel)
Alexej Saryglar Gesang (Sygyt), Tuyug (Pferdehufen), Tungur (Schamanentrommel), Igil
Sayan Bapa Gesang (Kargyraa, Khöömei), Tuschpuluur, Gitarre, Igil

Beginn: 19.30 Uhr – Ende gegen 21.30 Uhr

JUICY BEATS FESTIVAL 2025 – 25. u. 26. Juli 2025 – Westfalenpark Dortmund

30 Jahre Juicy Beats Festival – Ein besonderes Finale im Westfalenpark. Am 25. und 26. Juli 2025 feiert das Juicy Beats Festival sein 30-jähriges Jubiläum – und gleichzeitig das letzte Festival in seiner bisherigen Form. Es wird ein ganz besonderes Wochenende im Dortmunder Westfalenpark, voller Musik, Party und Festivalfeeling! Und ein großes Dankeschön an alle, die Juicy Beats über so viele Jahre begleitet und getragen haben.
Was 1996 als kleine House-Party unter dem Sonnensegel begann, entwickelte sich zu einem der größten und vielseitigsten Popmusikfestivals in NRW – mit legendären Auftritten von Acts wie Deichkind, AnnenMayKantereit, Kraftklub, Marteria, Nina Chuba, Ski Aggu oder K.I.Z. Vor allem aber war Juicy Beats immer auch Bühne und Treffpunkt für die junge Dortmunder Musikszene.
Die Rahmenbedingungen für Festivals haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Gestiegene Kosten in nahezu allen Bereichen und neue Herausforderungen in der Branche machen eine Neuausrichtung des Juicy Beats Festivals notwendig.
„Wir blicken mit Stolz auf 30 Jahre Juicy Beats zurück und freuen uns, diesen besonderen Abschluss gemeinsam mit unserem Publikum zu feiern“, so Veranstalter Carsten Helmich. Das ist auch der Grund, wieso die Veranstaltenden den Ticketpreis für das gesamte Festivalwochenende von 99 € auf 90 € senken. So sollen alle Festivalfans die Möglichkeit bekommen, ein letztes Mal Juicy Beats – so wie man es all die Jahre kannte – komplett durchzufeiern. „Und wir schauen gleichzeitig nach vorne: Für 2026 werden wir das Juicy Beats neuerfinden – mit einem anderen Konzept, aber dem gleichen Herz für Musik, Vielfalt und für Dortmund.“ Diese geplante Neuausrichtung ist auch der Anlass dafür, dass sich das Festival nach dem Jubiläum zunächst in eine kreative Pause begibt.

MUSIKGESCHICHTE( N)

17. April

17. April 1960

Eddie Cochran starb am 17. April 1960 im St. Martin’s Hospital in Bath (UK) nach einem Autounfall am Ende seiner Großbritannien-Tournee mit Gene Vincent.
Am 16. April, kurz nach ihrem Auftritt im Bristol Hippodrome, gerieten Gene Vincent, Eddie Cochran und die Songwriterin Sharon Sheeley auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in einen Unfall in einem privaten Taxi. Vincent und Sheeley überlebten mit schweren Verletzungen, doch Cochran, der aus dem Auto geschleudert worden war, erlitt schwere Hirnverletzungen und starb am folgenden Tag.
Der Unfall wurde durch den Polizisten Dave John Harman aufgenommen. Dave John Harman begann seine musikalische Karriere als Musiker ab 1961. Im Jahre 1964 gründete er dann mit Freunden die Band:
Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich.
https://youtu.be/pRo0wSHMKXE?si=vr_v2G_k8lUqTPok

MUSIKGESCHICHTE(N)

16. April

16. April 1969

Elektra Records streicht MC5 aus seinem Programm, nachdem die Gruppe in einer Untergrundzeitung eine Anzeige geschaltet hatte, in der sie die Kaufhauskette Hudson’s dafür kritisierte, ihr Debütalbum „Kick Out The Jams“ nicht im Sortiment zu haben. Hudson’s wollte es wegen einer Zeile im Titeltrack nicht im Sortiment haben: „Kick out the jams, motherfucker!“
Die Gruppe hatte erst sechs Monate zuvor zusammen mit einer anderen Detroiter Band, den Stooges, bei Elektra unterschrieben. Ihre Hymne „Kick Out The Jams“ wurde für die Single entschärft, „motherfuckers“ wurde durch „brothers and sisters“ ersetzt, die Albumversion blieb jedoch unzensiert. Hudson’s, ein Detroiter Einzelhändler, weigerte sich, das Album zu führen, was MC5-Manager John Sinclair, einen Revolutionär der Gegenkultur und Anführer der radikalen White Panther Party, verärgerte. Sinclair beauftragte den lokalen Künstler Robin Sommers mit der Anzeige. Sie lautete: „Schmeißt die Jams raus, ihr Wichser! Und tretet die Tür ein, wenn der Laden euch das Album bei Elektra nicht verkaufen will.“
Robin Sommers fügte das Elektra-Logo ein und fügte hinzu: „Fick Hudson’s!“ Die Anzeige erschien in der Alternativzeitung „Fifth Estate“.
Hudson’s revanchierte sich mit der Drohung, alle Elektra-Alben aus dem Sortiment zu nehmen. Das reichte dem Label, um MC5 fallen zu lassen, da diese nicht genügend Alben verkauften, um ihren Ärger auszugleichen (die Single „Kick Out The Jams“ erreichte zwei Wochen zuvor Platz 82).
Nachdem Electra die Band gefeuert hatte, zog sie das Album zurück und ersetzte es durch eine zensierte Version, wobei die „Brothers and Sisters“-Version das Original ersetzte. Die Band wurde von Atlantic unter Vertrag genommen, doch ihre beiden Alben bei dem Label floppten, und 1973 gaben sie ihre Auflösung bekannt.
https://youtu.be/TZCNGf4SCc8?si=I2iBvWD4XSP6xhWj

MUSIKGESCHICHTE(N)

15. April

15. April 2001

Joey Ramone Leadsänger und Songschreiber der Band „The Ramones“ starb am 15.4.2001 an einem Krebsleiden. Er wurde am 19. Mai 1951 in NYC geboren. Er und sein Bandkollege Johnny Ramone waren die beiden einzigen Mitglieder der Band, die vom Anfang (1974) bis zum Ende der Band (1996) in der Band blieben, obwohl sie jahrelang nicht miteinander gesprochen haben. Joey konnte Johnny nicht verzeihen, dass er ihm seine Freundin „ausgespannt“ hatte. Auch politisch verstanden sich die beiden nicht. Joey war eher liberal und Johnny konservativ. Sie haben sich bis zum Tode von Joey nicht versöhnt.
Mit seinem Tod sprach man auch vom Ende einer Ära.
Nach seinem Tod wurden noch einige Tracks aus der Solo-Ära von Joey veröffentlicht.