„We’re only in it for the money“ – Sonderausstellung im Rock und Pop-Museum in Gronau

28.10.2016 bis 12.02.2017

Rock u. Popmuseum Gronau März 2005

We’re only in it for the money begibt sich auf eine spannende Reise hinter die Kulissen einer vielschichtigen und global agierenden Musikwirtschaft, blickt hinter das Geschehen auf der Bühne, hinter die Produktion eines Albums, hinter die Präsentation von Musik in den Medien. Denn das Geflecht ganz unterschiedlicher Protagonisten aus Produzenten und Verwertern, aus rechtlichen Grundlagen und Verträgen ist für Laien oftmals undurchsichtig.
Seit Jahrhunderten ist Musik ein zentrales Kulturgut, aber auch ein wichtiges Wirtschaftsgut. Musik ist für viele Konsumenten Mittel zur Unterhaltung und Entspannung, ein Sammlerobjekt und vor allem für junge Menschen immer auch identitätsbildend. Und gleichzeitig leben von der Musik zahlreiche Autoren und Künstler, Labels und Verlage, Veranstalter und Medien, Musikalienhändler und Tonstudios.
Anhand von sechs thematisch geordneten Bereichen (Live, Tonträger, Medien, Digitalisierung, Produktion und Verträge) zeigt die Ausstellung die immense Vielfalt der Musikwirtschaft, präsentiert wichtige Entwicklungslinien aber auch dramatische Brüche und spannt sich dabei über fast 150 Jahre Musikwirtschaftsgeschichte.
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt zwar auf der deutschen Musikwirtschaft, doch wird immer wieder ein Blick über die Grenzen geworfen und auch internationale Phänomene gezeigt.

Gesprächsrunden im Rahmen der Ausstellung: ROCK und POP im POTT

Begleitprogramm zur Ausstellung
„Rock und Pop im Pott“ im Ruhr Museum

Noch bis zum 28.2.2017 läuft die Sonderausstellung „Rock und Pop im Pott“ im Ruhr Museum auf dem Welterbe Zollverein. Sie wird umrahmt von einem umfangreichen Begleitprogramm, dessen Höhepunkte ab Oktober und November 2016 starten.

Die Gesprächsrunden
Am 28.10.2016 starten fünf Gesprächsrunden, die neue Blickwinkel auf die Ausstellung und die 60 Jahre Musikgeschichte des Ruhrgebiets eröffnen. Dabei ist die Vielfalt der renommierten Referenten hervorzuheben, die an fünf Abenden miteinander diskutieren. Die Gesprächsrunden sind kostenlos, außer am 20.11.2016 im Eulenspiegel.

Weiterlesen

„Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus – das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten“

Heute, am 18.10.2016, war ein Studierender der Universität Lüneburg bei uns um zu recherchieren.
Sein Thema lautet: „Herbert Grönemeyers Menschenbild im Spannungsfeld zwischen Philanthropie und Kulturpessimismus – das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in seinen Texten“
Ein Thema, bei dem er bei uns ausreichend fündig geworden ist.
Nach Abschluss der Arbeit werden Sie ein Exemplar in unserer umfangreichen Musikbibliothek finden.

Back to the Roots – The Rolling Stones – blue and lonesome

Es hat mich schon erstaunt, dass in einer Zeit, wo jeder nur noch eigene Titel veröffentlicht, die Rolling Stones solch ein Album auf den Markt bringen. Ich finde es großartig diese alten Songs wieder aufzugreifen um damit auch den „Meistern“ des Blues‘ eine späte Ehrung zu erweisen.
Und sie zeigen auch, dass es möglich ist, nicht nur mit eigenen Songs erfolgreich zu sein.
Viele dieser eigenen Songs, die heute  nahezu jede Band präsentiert, sind nicht unbedingt immer hörenswert. Sie sind fast immer schnell wieder vergessen. Es gibt soviel gutes  altes Songmaterial woran man sich wunderbar versuchen kann.
Siehe die nachfolgenden Titel, die man auf dem neuen Album der Rolling Stones findet:

1. Just Your Fool (Walter Jacobs)
The original was written and recorded by Little Walter in December 1960 and released on the Checker label, a subsidiary of Chess Records. It was not a hit on the Billboard R & B charts
2. Commit A Crime (Chester Burnett)
The original was written and recorded by Howlin’ Wolf on 11 April 1966. It was essentially a new version of a song called, ‘I’m Leaving You’ that was first recorded in September 1958 and released as Chess Records. Neither track was a hit on the Billboard R & B charts
3. Blue And Lonesome (Walter Jacobs)
The original was written and recorded by Little Walter on 12 August 1959. Released on Checker Records, coupled with ‘Mean Ol Frisco’. It was not a hit on the Billboard R & B charts
4. All Of Your Love (Samuel Maghett)
The original was written and recorded by Magic Sam in Chicago in 1967 and released on the album, West Side Soul on the Delmark label. Magic Sam originally recorded a version of the song in 1957 as ‘All Your Love’ for the Cobra label. It was not a hit on the Billboard R & B charts
5. I Gotta Go (Walter Jacobs)
Written and recorded by Little Walter on 28 April 1955, it was released as the b-side of a Checker single, coupled with ‘Roller Coaster’. The a-side made the Billboard R&B chart on 9 July 1955 and peaked at No.6
6. Everybody Knows About My Good Thing (Miles Grayson & Lermon Horton)
Recorded by Little Johnny Taylor in 1971 it made No.9 on the Billboard R & B chart and No.60 on the Hot 100 at the end of the same year. It became the title track of Little Johnny Taylor’s 1972 album on Ronn Records.
7. Ride ‘Em On Down (Eddie Taylor)
Written and recorded by Eddie Taylor’s in Chicago on 5 December 1955 for the Vee-Jay label. It was not a hit on the Billboard R & B charts
8. Hate To See You Go (Walter Jacobs)
Witten and recorded on 12 August 1955 by Little Walter and His Jukes for the Checker label as the b-side of ‘Too Late’. It was not a hit on the Billboard R & B chart.
9. Hoo Doo Blues (Otis Hicks & Jerry West)
Recorded by Lightnin’ Slim in Crowley, Louisiana 1958 for the Excello label it was not a hit on the Billboard charts
10. Little Rain (Ewart. G.Abner Jr. and Jimmy Reed)
Jimmy Reed recorded this on 9 January 1957 in Chicago for the Vee-Jay label. It wa the a-side of a single with ‘Honey Where You Going’ on the flip side. ‘Little Rain made No.7 on the Billboard R&B charts in April 1957.
11. Just Like I Treat You (Willie Dixon)
Written by Willie Dixon and recorded by Howlin’ Wolf in December 1961, it was released on Chess Records coupled with ‘I Ain’t Superstitious’ in April 1962. It failed to make the Billboard R & B chart.
12. I Can’t Quit You Baby (Willie Dixon)
Written by Willie Dixon and recorded by Otis Rush at his very first session in Chicago in 1956 for the Cobra label. It made No.6 on the Billboard R & B chart in October 1956.

„Sommerpause“ – Zeit und Muße für verschiedene zukünftige Projekte

Am 11. Juni 2016 hatten wir unsere letzte Veranstaltung vor der Sommerpause.
Aufgrund diverser Aktivitäten werden wir bis zum September keine Konzerte mehr durchführen.
Wir nutzen die Zeit für interne Arbeiten und Entwicklungen im Archiv. Fußball und Ferienreisen „regieren“ aktuell das Freizeitverhalten auch vieler Musikliebhaber und somit sind sie auch kulturell „versorgt“.
Wir planen die Beteiligung an diversen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste in Essen. Das erste Kooperationsgespräch fand am 11.6. bei uns im Archiv statt.
Weiterhin planen wir diverse Ausstellungen die sich interdisziplinär mit den Themen Kunst und Musik beschäftigen. Wir haben dafür herausragende Exponate in Aussicht gestellt bekommen.
Das alles braucht Zeit und Muße.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.

DADADOFÄSTIWELLDAY

Sa., 11. Juni 2016
DADADOFÄSTIWELLDAY
mit u.a. Aschegeister mit Thorsten Trelenberg: lyrics, Michael Bereckis: sax u. Richard Ortmann: Schrottophon, Guido Schlösser´s Hampelstern-Terzett II , Volker Krieger, Gudrun Kattke, Radikal Audio Lab. & Scarlett Schauerte, Johannes Lührs, Michael Kreiker, Monika Bujinski, Desirée von Delft und Dirigate von schwarz/rot Atemgold 09

Von Amon Düül bis Zappa : Die Internationalen Essener Songtage 1968 retrospektiv

Dienstag, 24. Mai 2016

Zentralbibliothek Essen || 20.00 Uhr || Eintritt frei

Eröffnungsveranstaltung: IEST 68: Die Internationalen Essener Songtage 1968 – Menschen, Musik und Hintergründe

Detlev Mahnert, IEST 68 Künstlerbetreuer, im Gespräch mit Andreas Bomheuer, Dezernent für Kultur, Integration und Sport.
Gast: Harry Stürmer, Mitautor des Buches „Zappa, Zoff und Zwischentöne: Die Internationalen Essener Songtage 1968“.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv im Rahmen von „Keine Atempause – Bewegungen und Subkulturen“, einem Projekt der Stadt Essen – Kulturbüro
Den Trailer zur Ausstellung können Sie sich auf Youtube ansehen.

Essener Songtage

24. Mai bis 9. Juli 2016

Zentralbibliothek Essen || Eintritt frei

Von Amon Düül bis Zappa : Die Internationalen Essener Songtage 1968 retrospektiv

Lange vor Woodstook gab es in Essen ein Festival – ebenjene Songtage vom 25. bis 29.09. – mit 40.000 Besuchern, 200 Musikern aus zehn Ländern und zwei Kontinenten. 40 Veranstaltungen an fünf Tagen machten die IEST 68 zum Mega-Event der Sechzigerjahre. Ein Ereignis dieser Größenordnung hatte es hierzulande bislang nicht gegeben.

Die Ausstellung „Von Amon Düül bis Zappa“ widmet sich mit Originalplakaten und Postern, dem song-Magazin 1968, Schallplattencovern der Festivalmusiker, einer Fotoserie von Norbert H. Wagner, seltenem Notenmaterial der damaligen Liedermacherszene, Original-Zeitungsberichten, Zeitschriftenbeiträgen und Büchern den Internationalen Essener Songtagen.