Bob Dylan Archiv in Tulsa – ein Mekka für Dylanologen

Mehr als 6.000 Gegenstände aus dem persönlichen Archivs des Musikers sind auf dem Weg nach Tulsa, darunter viele tausend Seiten handgeschriebener und nahezu unbekannter Notizen.
Unzählige (zum Teil unveröffentlichte) Aufnahmen, Filme, Memorabilien und tausende Seiten handschriftlicher Notizen, von denen viele bisher unbekannt waren, könnten Anhänger von Bob Dylan bald nach Tulsa (Oklahoma) locken. Dort wird ein Großteil seines Archivs ausgestellt werden, wie „Billboard“ berichtet.
Die Sammlung wurde von der dortigen Universität und der George Kaiser Family Foundation für geschätzte 15 bis 20 Millionen Dollar angekauft. Damit dürften Dylanologen ein neues Mekka vorfinden und viele Schätze erforschen können, die möglicherweise selbst der Sänger nicht mehr in Erinnerung hat.
„Billboard“ lieferte übrigens gleich ein Beispiel, welche (durchaus unterhaltsamen) Geheimnisse noch in den Archiven Dylans schlummern: So ist ein Brief von 1978 enthalten, in dem sich Barbara Streisand bei Dylan für gesendete Blumen bedankt und darüber scherzt, eine gemeinsame Platte aufzunehmen.bob-dylan-archive-handwriting-waldorf-astoria-billboard-1000

Step across the border

Filmvorführung im Ort, Luisenstr. 116, Wuppertal
3. März 2016 – 20.00 Uhr
cineort-step-across-the-borEine Celluloid-Improvisation über Fred Frith, der als Komponist, Songwriter und Instrumentalist international bekannt ist. In STEP ACROSS THE BORDER treffen sich zwei verwandte künstlerische Ausdrucksformen: Improvisierte Musik und Cinema Direct. In beiden Fällen geht es um den Moment, um das intuitive Begreifen von dem, was in einem Raum vor sich geht.
Musik und Film entstehen aus der verschärften Wahrnehmung für das Augenblickliche.
Bei der Improvisation offenbart sich der Plan erst ganz am Ende, man findet ihn.
von Nicolas Humbert und Werner Penzel, englisch, mit deutschen Untertitel, 1990, 90 Min.

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles Leitbilder im Ruhrgebiet nach 1945

  1. Februar bis 16. Oktober 2016

Auch bei dieser Ausstellung sind wir vom Archiv mit einigen Exponaten vertreten, nicht nur in Essen im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein, wo demnächst die größte Ausstellung zur Musikgeschichte beginnt.

Die Ausstellung beleuchtet die Epoche der Nachkriegszeit als Periode der Neuorientierung. Sie stellt Kulturpolitik und kulturelles Schaffen im Ruhrgebiet dar und setzt es in einen Bezug zu den Einflüssen der amerikanischen Popkultur und ihrer Rezeption in der Region. Laienmaler, Hobbymusiker und Arbeiterdichter gehören ebenso zu den Protagonisten der Schau wie Kulturpolitiker aus Bergbau, Gewerkschaft und Kommune.

Zwei Ereignisse aus dem Jahr 1966 bilden den Abschluss: das Einsetzen der Strukturkrise und der Auftritt der Beatles in Essen – sicherlich Zufall, aber gleichzeitig Symbol für einen erneuten Wandel in der Kultur.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/

Populäre Kulturgüter in Dortmund

Mehr und mehr private Initiativen in Dortmund bewahren populäre Kulturgüter. Dortmund scheint sich hier zu einer besonderen Stadt im Ruhrgebiet zu entwickeln.
Am 23. Januar eröffnete das „Flipper-Museum Ruhr“ seine Pforten direkt neben dem privaten „Automobil-Museum Dortmund“ in der Brandisstr. 50. Es ist ein „lebendiges“ Museum, d.h. die Flipper ob alt oder neueren Datums, dürfen gespielt werden.
Man kann hier aber auch viel über die Geschichte des Flippers erfahren oder auch die Technik diverser Flipper kennenlernen. Bisher stehen 22 Flipper im Museum, darunter auch Raritäten und außergewöhnliche Exemplare. Dank Wolfgang Olbrich und seinen Freunden ist Dortmund um eine Attraktion reicher.
Und in absehbarer Zeit gibt es dann eine weitere Eröffnung eines Museums für populäres Kulturgut in Dortmund.
Das Deutsche Museum der digitalen Kultur eröffnet in Dortmund noch im Frühjahr 2016 seine Pforten.
Das Deutsche Museum der digitalen Kultur will künftig die Geschichte der Heimcomputer und der dazugehörigen Spiele zeigen. Die Eröffnung in einem ehemaligen Zechengebäude ist für das Frühjahr 2016 angekündigt. An interaktiven Stationen sollen Besucherinnen und Besucher die Entwicklung der Heim-Computer und Videospiele kennenlernen.
Initiator Christian Ullenboom will in Eigeninitiative die digitale Geschichte bewahren – und die Entwicklung zeigen, die vom ersten Heimcomputer zur heutigen „digitalen Gesellschaft“ führte. Dafür hat der 42-Jährige ein altes Zechengebäude gekauft, das er derzeit instand setzen lässt. Rund 700 Exponate stehen für die verfügbaren fast 2000 Quadratmeter parat: über 250 Spielkonsolen, 200 Heimcomputer – demnächst wird auch ein Flug-Simulator angeliefert. Ullenboom will wesentlich stärker auf Original-Hardware setzen als das Computerspielemuseum in Berlin, das 1997 als erstes Museum ähnlicher Art weltweit eröffnete.
Alle diese Museum verstehen sich als patizipative Museen. D.h. der aktive und interessierte Bürger kann sich einbringen und vielleicht auch wesentliche Beiträge zur Entwicklung beitragen.
Die Museen freuen sich über aktive Teilnahme.

Paul Kantner und Richie Havens sind tot!

Richie Havens – eine weitere Legende der Musikgeschichte – verstarb am Montag im Alter von 72 Jahren an einem Herzinfarkt.
Paul Kantner – (Jefferson Airplane) starb gestern an den Folgen eines Herzinfarkts im Alter von 74 Jahren.

Außer David Bowie, Lemmy, Natalie Cole, Glenn Frey, Allen Toussaint, Lothar Meid, um nur mal ein paar bekanntere Namen zu nennen, starben in den letzten Wochen noch Giorgio Gomelsky (Impressario der britischen R & B Szene in den 60ern), Paul Bley, Otis Clay und viele mehr.

Neues Magazin für die Vinyl-Kultur erschienen

Am 23. Dezember konnte man die 1. Ausgabe des neuen aus Dortmund stammenden Magazins für die Vinylkultur am Bahnhofskiosken oder in Plattenläden kaufen. Der Hype um Vinyl macht es möglich, dass sogar ein neues Magazin für diese Tonträger erscheint. Der Hype ist eine Sache, das Magazin ist etwas Anderes. Die Inhalte sind für den Musikinteressierten nicht uninteressant.
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HEIMAT – FREMDE // HEIMWEH – FERNWEH

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Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit des Hoesch-Museums mit dem Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V.

Datum: 01.12.2015

Rosel – Gesang
Guido Schlösser – Klavier
Harald Eller – Kontrabass, Bassgitarre
Michael Peters-Thöne – Schlagzeug

Als Musikarchiv haben wir uns diesmal dem deutschen Liedgut der 50er und frühen 60er Jahre zugewandt.

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