Mi, 11. November 2015
Reihe: Improvisierte Musik

Christoper Dell – vib
Christian Ramond – b
Felix Astor – perc
Einlass/Beginn: 19h/20h
Eintritt: 15,-€
Mehr Infos
Mi, 11. November 2015
Reihe: Improvisierte Musik

Christoper Dell – vib
Christian Ramond – b
Felix Astor – perc
Einlass/Beginn: 19h/20h
Eintritt: 15,-€
Mehr Infos
Fr, 06. Nov. 2015 @ „Evinger Schloss“
Einlass / Beginn : 19h / 20h | Eintritt: 12,00 €
Reihe: Improvisierte Musik
Nicola Hein – guitar & Florian Walter – sax
Der Gitarrist Nicola Hein entlockt der Gitarre viele unterschiedliche Klänge. Einige gewohnte und alt bekannte, aber vor allem viele ungewohnte und eigenwillige Klänge. Weiterlesen
Vor wenigen Tagen haben wir den Preis für ein bundesweit kulturell herausragendes Musikprogramm von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien verliehen bekommen und haben uns entschlossen dies mit einem besonderen Programm zu feiern. Weiterlesen
Djamel Laroussi / Charles Aceval live im Archiv für populäre Musik, Dortmund – 19.09.2015
Text/Fotos (c) Günter Maiß
Das Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V., Dortmund, veranstaltet seit einiger Zeit spannende Konzerte, insbesondere im Bereich Improvisierte Musik und Avantgarde im „Evinger Schloss“. Der algerische Musiker D. Laroussi trat in diesem besonderen Rahmen im kleinen Saal als Solist auf, spielte E-Gitarre, Gumbri und sang. Nicht nur dass er es meisterhaft versteht, die Musik Nordafrikas, insbesondere der der Gnawa (frz.:Gnaoua) mit Elementen von Pop und Jazz zu veschmelzen, er ist zudem ein charismatischer Sänger, der charmant durch das Programm führte und nebenbei die Verwandtschaft von Blues und Gnawa Musik demonstrierte. Mit live eingespielten Loops verdichtete Laroussi seine Songs, zu den Riffs sang er oder brillierte mit raffinierten Linien auf seiner Fender Stratocaster.
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Heute fand ich einen guten Artikel über den Zusammenhang zwischen Konsum und Kontrolle im Popgeschäft.
Die schon vor längerer Zeit aufgezeigten negativen Entwicklungen für Musikliebhaber und Musiker durch die Ticketunternehmen wie Live-Nation, Eventim usw. werden vielleicht auch jetzt dem Leser immer deutlicher.
Aber wahrscheinlich werden wir diesen keinen Einhalt mehr bieten können.
Dabei ginge es viel einfacher und sogar noch ohne die teilweise horrenden Zusatzkosten.
Im Gegenteil, das Publikum findet so etwas wahrscheinlich mehrheitlich „einfach geil“.
Und in Berlin ist es sowieso geil!!!
Die negativen Folgen tragen dann die Musiker und die Zuschauer, obwohl sie vielleicht jetzt noch von der Bequemlichkeit des Kartenkaufs etc. schwärmen.
Sie können ergänzend auch noch das Buch von Berthold Seliger lesen: „Das Geschäft mit der Musik“.
Hier der Link zum Artikel
Vom 1.5. – 30.6. findet in diesem Jahr, zur Erinnerung an Woodstock, ein sucht- und drogenfreies Festival auf dem Gelände der Zeche Lohberg statt.
Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert ein musikalisches Angebot unter dem Motto „sucht- und drogenfrei“ den Menschen zu organisieren.
Nur hier ist meiner Meinung alles eine Fake: Es ist ein rein auf Kommerz ausgerichtetes Festival und die Veranstalter sind auch nur daran interessiert, Sie nutzen einen Titel für das Festival, der sofort den Gedanken an Drogenkonsum aufkommen lässt. Und sie nutzen diesen Titel auch noch ohne überhaupt Ahnung von Musik zu haben. Der „Summer of Love“ damit ist der Sommer des Jahres 1967 in San Francisco gemeint, und dieser war stark von Drogen bestimmt. Woodstock war 1969 und auf diesem Festival wurden ebenfalls Drogen in großen Mengen konsumiert. Mit „Love and Peace“ hatte dieses Festival rein gar nichts zu tun. Auch damals hatten die Veranstalter nur ein Interesse: „Kohle zu machen“.
Und auch schon damals suchten sie nur ein Motto mit dem man dies gut verkaufen kann.
Solche Schlagzeilen als Leitmotiv für ein Festival zu nehmen ist sicher nur dann zu verstehen, wenn man dies unter Werbewirksamkeit betrachtet.
Und dass unsere Politiker solche Absichten auch noch unterstützen kann ich nicht nachvollziehen.
Eine Frage hätte ich dann noch: Ob es wohl Bier etc. auf dem Festival zu kaufen gibt?
Oder ist Alkohol vielleicht keine Droge?
Musikalisch ist das Festival übrigens auch ein reines Sammelsurium von Musik ohne Konzept und Zusammenhang mit dem Leitmotiv. Auch hier ging es wahrscheinlich nur um das Eine, ohne sich darüber auch noch Gedanken machen zu müssen.
Und dies Festival wird mit öffentlichen Geldern unterstützt! Und Politiker übernehmen auch noch die Schirmherrschaft!
Schade, mit etwas mehr Sachverstand und wirklichem Engagement hätte man ein echtes Festival gegen Sucht- und Drogen veranstalten können.
SWITCHBACK (Chicago/Warschau/New York/Köln) :
Mars Williams – Tenor-, Alt-, Sopran-, Sopranino- Saxophone
Waclaw Zimpel – Bass-, Alt-, B- Klarinetten, Tarogato
Hilliard Greene – Kontrabass
Klaus Kugel – Schlagzeug
Raum, Klangfarbe, Interaktion, Unabhängigkeit, Transparenz, und ein ungeheurer Vorwärtsdrang, wie ein Miniatur-Kammerorchester im Galopp – SWITCHBACK besitzt ein großes Spektrum. Und gab im Frühjahr 2013 das Debut in Europa! Bewegung ist es, was dieses neue Ensemble auszeichnet. Es macht Spaß zu hören, wie diese vier Männer ihre Musik in Echtzeit entstehen lassen, zu erleben, wie jeder sofort reagiert, wie die Wachheit an allen Fronten zu spüren ist. Mars Williams und Waclaw Zimpel, in jeder Hinsicht „in tune“, scheinen über lange Strecken die Gedanken des anderen zu lesen und ihre mosaikartig verzahnten Horn-Linien werden von der unermüdlich treibenden Rythm-section Hilliard Greene & Klaus Kugel mitgerissen.
Mars Williams wurde in Deutschland bekannt durch seine Auftritte beim Moers Festival (1997, 1999 (Liquid Soul) und 2004 (Liquid Soul und XmarsX) und beim Offside 2008 mit dem Mars Williams Quartet. Er spielte mit John Zorn, Bill Laswell, Elliott Sharp, Fred Frith und Daevid Allen, tourte mit den Psychedelic Furs, arbeitete für Billy Idol und ist Mitbegründer der Funk- und Acid Jazz-Band Liquid Soul. Mit Ken Vandermark spielte er im NRG Ensemble, aber auch in Vandermarks Quintett und bei Cinghiale und in Peter Brötzmanns Chicago Tentett. Er leitet weiterhin die Bandprojekte Witches & Devils, Slam und XmarsX. Waclav Zimpel ist ein junger hochtalentierter Klarinettist aus Warschau der den Anschluss zur internationalen Szene gefunden hat. Seine Musik schlägt einen weiten Bogen von der Polnischen Folklore über die Jazztradition bis hin zur Moderne. Hilliard Greene & Klaus Kugel haben sich vor 10 Jahren in New York kennengelernt und sind seitdem die Rythm-section in vielen Spitzenprojekten wie Carnival Skin, Steve Swell’s Rivers Of Sound Ensemble, Petras Vysniauskas Quartet, Jemeel Moondoc / Roy Campbell – Quartet sowie dem Charles Gayle Trio.
Das Konzert findet am 04. Mai 2014, um 19:30 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Evinger Schloss, Nollendorfplatz 2 in Dortmund statt.
Der Eintritt beträgt 15,- €
Weitere Infos zu den Musikern gibt es hier:
http://www.switchback.inemu.com/
http://www.marswilliams.com/?page_id=5
http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Williams
http://www.waclawzimpel.pl
http://www.hilliardgreene.com
http://www.klauskugel.com
ZIRKUS Die fünfköpfige Dortmunder Combo „Zirkus“ ist ein wild zusammengewürfelter Haufen leidenschaftlicher Musiker, die ihre individuellen Einflüsse zu einem unverwechselbaren Sound verschmelzen lassen.
Jeder Song ist gespickt mit eingängigen Melodien, die sofort ins Ohr gehen. Wer Musik gerne in Genre-Schubladen einordnet, sollte „Zirkus“ unter der Bezeichnung „Globetrotter-Pop“ ablegen und sich gleich einen ganzen Schrank reservieren:
Denn hier treffen Walzer und Reggae aufeinander, hier wechseln sich Uptempo-Chansons mit akustischen Rock-Balladen ab, hier verschmilzt bosnischer Blues mit mazedonischer Folklore.
Die Drums und der Bass breiten einen fliegenden Tanzgroove-Teppich aus, auf dem sich bissige Gitarren-Offbeats, virtuose Akkordeon-Läufe und melancholische Cello-Passagen austoben. Schmachtender Strophen-Gesang und dreistimmige Refrains geben eindrucksvoll wieder, wie Weltmusik auf Englisch, Deutsch und Bosnisch klingen kann. Tanzbare Melancholie voller Leidenschaft – das ist „Zirkus“.
Line up:
Lars Wege: Drums
Stephan Preuß: Bass
Time Gorgiev: Accordion, Backing Vocals
Anke Muckenhaupt: Cello, Backing Vocals
Anis Micijevic: Guitar, Vocals
http://www.facebook.com/Zirkus.Musik
Dies Konzert gehört zur Reihe „Musikszene Ruhrgebiet“ die wir in regelmäßigen Abständen bei uns präsentieren.