Eine weitere Ausstellung über Pop-Kultur im Museum Folkwang, Essen vom 28.10.2017 – 14.01.2018

CALL FOR PAPERS – Workshop Pop & Archiv, 08.-10. Februar 2018 – WWU, Münster
Workshop Pop & Archiv, 08.-10. Februar 2018
Dass ,Pop’ und ,Archiv’ zwei Kategorien darstellen, die in enger Beziehung zu einanderstehen, ist vor allem aus literaturwissenschaftlicher Perspektive evident. So haben Studien zur Pop-Literatur der 1990er-Jahre gezeigt, dass die Texte in umfangreichem Maße Verfahren der Archivierung nachgehen. Neben der Tatsache, dass Pop in unterschiedlichen Medienformaten Material aus anderen Zeichensystemen archiviert („an art about signs and sign systems“, Alloway 1974), soll der Workshop dem Umstand Rechnung tragen, dass Pop mittlerweile selbst zum Gegenstand von Archivierung, Institutionalisierung und Musealisierung geworden ist. Pop-Ausstellungen gehören zum festen Bestandteil der Museumsprogramme, auf Revivalkonzerten kann man greise Popkünstler_innen bestaunen, Archive sichern die kostbaren Materialbestände, von Zeitschriften und Fanzines bis zu historischen Konzertkarten und Pop-Reliquien. Geschichtliche Überblicke versuchen, aus dem einst widerständigen Phänomen Pop eine große, gefügige Erzählung zu machen.
Daher lautet eine weit verbreitete Position in Musikpresse und Forschung: Pop, der seit seinen Anfängen in den 1950er-Jahren in einem ,Modus des progressiven Jetzt’ operiert (Schumacher 2003) und sich einem ,Imperativ des Weiter’ verschrieben hat (vgl. Diederichsen 2010), leidet unter einem Erschöpfungssyndrom, habe sich überlebt und sei vielleicht gar an ein Ende gekommen. Neue Begrifflichkeiten werden ins Spiel gebracht: Seien es Post-Pop, After Pop oder – in Anlehnung an Diederichsens Historisierung – Pop III. Statt optimistisch in eine irgendwie besser geartete Zukunft zu schauen, richtet sich der Blick zurück oder verharrt in einem digitalen, gespenstisch-endlosen Jetzt ohne Zukunftsmöglichkeit.
Die Musikkritiker Simon Reynolds und Mark Fisher sprechen dabei von „Retromania“ (2011) bzw. „Hauntology“ (2014). Weiterlesen
Dortmunder Bürger zu Besuch im Archiv

Lichtinspektor zu Besuch im Archiv
24.07.2017
Martin Janzik, genannt auch „der Lichtinspektor“ war heute zu Besuch im Archiv. Auf seiner fotografischen Rundreise in Dortmund machte er auch halt bei uns im Archiv.
Er hatte sich nicht nur das „U“, das Fußballmuseum, sondern auch uns als einen der attraktiven kulturellen Orte in Dortmund ausgewählt.
Die Fotos werden sicherlich bald zu sehen sein.
Guido Dossche zu Besuch im Archiv
22.07.2017
Heute war Guido Dossche bei uns zu Besuch.
Guido Dossche ist Sänger aus der Electro-Pop / Wave /Gothic-Scene. Wir sprachen über seine musikalische Karriere und seine musikalischen Verbindungen in der Kölner Szene, sowie seine enge Verbundenheit mit Steve Harley und seiner Band.
Mit Steve Harley hat er seinen Kult-Hit „Ich bin Gott“ aufgenommen.
Sein neues Album hat er u. a. mit den Musikern der Band von Steve Harley produziert.
Seine neueste Single „Federleicht“ ist eine Auskoppelung aus seinem im Herbst erscheinenden neuen Album. Seine Texte passen kongenial zur musikalischen Stilrichtung – düster. Man sollte schon 2 x hinhören. Es lohnt sich.
ROCKPALAST – es begann vor 40 Jahren.

28. Juli 2017, 23.30 – 00.30 Uhr
„40 Jahre Rockpalast-Nacht – I’ve lost my mind in Essen“
Ein Film von Oliver Schwabe
Redaktion: Adrian Lehnigk
Am 23. Juli 1977 geht die erste Rocknacht mit Rory Gallagher, Little Feat und Roger McGuinn über den Sender. Es ist die Geburtsstunde der legendären Rockpalast-Nächte. Mit der europaweiten Fernsehübertragung entsteht ein Kult. Das Live-Spektakel mehrstündiger Konzerte frei Haus – in Deutschland und den der Eurovision angeschlossenen Ländern. Fans versammeln sich vor den Fernsehern, die Musik, gleichzeitig im Radio übertragen, dröhnt über die Hifi -Anlage verstärkt aus den Boxen durch die Wohnzimmer der Republik.
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SEXY, MINI, FLOWER, POP-OP – Kulturgut Nottbeck, Oelde

Sexy, Mini, Flower, Pop-Op.
Charles Wilp: Werbung, Fotografie, Universalkunst
SO 23.07.2017 – SO 10.09.2017
Ausstellung zur Werbung, Fotografie und Universalkunst von Charles Wilp im Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vom 23. Juli bis zum 10. September 2017.
Eröffnung: Sonntag, 23.7., um 16.30 Uhr mit einer Einführung von Ingrid Wilp.
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Dortmund „all inclusive“ erlebte „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ im Musikarchiv
Dortmund überrascht Dich! „Dortmund all inclusive“

Populärkultur kommt ins Museum! Was wird denn dann aus der Hochkultur?
Seit einiger Zeit besinnen sich die Museumsmacher auf das Populäre!
Die Ausstellung „Rock und Pop im Pott“ war die am besten besuchte Ausstellung des Ruhrmuseums auf Zollverein in Essen. Im Rock’n’Pop Museum in Gronau gibt es seit Jahren populäre Kultur zu bestaunen. Und es gibt immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.
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