Jazzmusiker – Lebenssituation in Deutschland – Studie veröffentlicht

In Berlin wurde am 16. März 2016 die „Jazzstudie 2016“ vorgestellt. Sie bietet einen umfassenden Blick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Jazzmusiker/innen.
Die Jazzstudie 2016 liefert erstmals gesicherte Daten über die Rahmenbedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik in Deutschland gegenwärtig geschaffen werden. Als Grundlage diente eine Online-Befragung mit über 2.000 Teilnehmern.

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8. März 2016

Am 8.3.2016 haben wir ein sehr interessantes Gespräch (Interview) mit Ray Dorset gemacht. Dabei war auch ein alter Freund – Jürgen Wanda. Ray Dorset wird am 23.4. im Musiktheater Piano in Dortmund mit seiner Gruppe (Mungo Jerry) auftreten. Wir freuen uns schon sehr darauf. Es war ein tolles Gespräch. Viele kennen ihn nur mit seinen Hits (In the Summertime und Lady Rose) aber es gibt noch viel mehr. Er hat 22 Alben und 106 Singles veröffentlicht. Wir können das Konzert im Piano nur empfehlen. Da können Sie die musikalischen Qualitäten von Ray Dorset alias Mungo Jerry sicher kennenlernen. Es lohnt sich sehr.

Bob Dylan Archiv in Tulsa – ein Mekka für Dylanologen

Mehr als 6.000 Gegenstände aus dem persönlichen Archivs des Musikers sind auf dem Weg nach Tulsa, darunter viele tausend Seiten handgeschriebener und nahezu unbekannter Notizen.
Unzählige (zum Teil unveröffentlichte) Aufnahmen, Filme, Memorabilien und tausende Seiten handschriftlicher Notizen, von denen viele bisher unbekannt waren, könnten Anhänger von Bob Dylan bald nach Tulsa (Oklahoma) locken. Dort wird ein Großteil seines Archivs ausgestellt werden, wie „Billboard“ berichtet.
Die Sammlung wurde von der dortigen Universität und der George Kaiser Family Foundation für geschätzte 15 bis 20 Millionen Dollar angekauft. Damit dürften Dylanologen ein neues Mekka vorfinden und viele Schätze erforschen können, die möglicherweise selbst der Sänger nicht mehr in Erinnerung hat.
„Billboard“ lieferte übrigens gleich ein Beispiel, welche (durchaus unterhaltsamen) Geheimnisse noch in den Archiven Dylans schlummern: So ist ein Brief von 1978 enthalten, in dem sich Barbara Streisand bei Dylan für gesendete Blumen bedankt und darüber scherzt, eine gemeinsame Platte aufzunehmen.bob-dylan-archive-handwriting-waldorf-astoria-billboard-1000

Step across the border

Filmvorführung im Ort, Luisenstr. 116, Wuppertal
3. März 2016 – 20.00 Uhr
cineort-step-across-the-borEine Celluloid-Improvisation über Fred Frith, der als Komponist, Songwriter und Instrumentalist international bekannt ist. In STEP ACROSS THE BORDER treffen sich zwei verwandte künstlerische Ausdrucksformen: Improvisierte Musik und Cinema Direct. In beiden Fällen geht es um den Moment, um das intuitive Begreifen von dem, was in einem Raum vor sich geht.
Musik und Film entstehen aus der verschärften Wahrnehmung für das Augenblickliche.
Bei der Improvisation offenbart sich der Plan erst ganz am Ende, man findet ihn.
von Nicolas Humbert und Werner Penzel, englisch, mit deutschen Untertitel, 1990, 90 Min.

Unser nächstes Konzert :

Reihe: Improvisierte Musik
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Dudek Heidtmann Ramond Kugel
Quartet

Gerd Dudek – saxophone
Stefan Heidtmann – keyboard
Christian Ramond – bass
Klaus Kugel – drums

Sa., 12.März.2016
Einlass: 19h
Beginn: 20h
Eintritt: 15,- €

In klassischer Jazzbesetzung formieren sich vier virtuose Größen der deutschen Jazz-Szene zu dieser Gruppe. Lyrische Klangbilder, Einflüsse aus Jazz, Fusion und abendländischer Kunstmusik verbinden sich atmosphärisch und schreiten über die Grenzen des Jazz hinaus.. Durch ein Hohes Maß an dramaturgischem Gespür entsteht viel Raum für die individuelle Entfaltung der Mitglieder und verspricht Klangreichtum und Dynamik.
Gerd Dudek ist einer der großen „Tenoristen“ der letzten 50 Jahre – seine Karriere begann in der Big Band Kurt Edelhagens. Danach war er einer der wichtigen deutschen Wegbereiter des Free Jazz – Manfred Schoof, Alexander von Schlippenbach, Globe Unity Orchestra, German All Stars, Albert Mangelsdorff – kaum ein bekannter Musiker seiner und späterer Generationen, mit denen er nicht gespielt hat oder spielt.
Die Lust, sich auf etwas Neues einzulassen, erweist sich seit Jahrzehnten als eine musikalische Triebkraft dieses meisterlichen Saxophonisten.
Intuitiv entwickelt sich in diesem neuen Ensemble ein gemeinsames Timing, das faszinierende und weite, verzweigte Verlaufsformen entstehen lässt. Mal von drängender rhythmischer Energie angetrieben, mal an filigranen Klangstrukturen feilend, mit allen Raffinessen vertraut, ohne Technik vorzeigen zu müssen, gesanglich, spontan und mit Gefühl für das musikalisch Gültige.


The ceremony is about to begin …

Heute Abend ab 19:30 Uhr: Konzertankündigung mit Video im WDR3 Fernsehen in der Lokalzeit Dortmund (Mediathek 25.02.2016) !!
The ceremony is about to begin …
Technik steht, Soundcheck super … Wir freuen uns auf morgen!!
Tontechnik: Timo Bonner von Mega Blaster Recordings & Mastering
Licht und Video -Technik: Tobias Hintze von Pro Event Marl.

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Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles Leitbilder im Ruhrgebiet nach 1945

  1. Februar bis 16. Oktober 2016

Auch bei dieser Ausstellung sind wir vom Archiv mit einigen Exponaten vertreten, nicht nur in Essen im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein, wo demnächst die größte Ausstellung zur Musikgeschichte beginnt.

Die Ausstellung beleuchtet die Epoche der Nachkriegszeit als Periode der Neuorientierung. Sie stellt Kulturpolitik und kulturelles Schaffen im Ruhrgebiet dar und setzt es in einen Bezug zu den Einflüssen der amerikanischen Popkultur und ihrer Rezeption in der Region. Laienmaler, Hobbymusiker und Arbeiterdichter gehören ebenso zu den Protagonisten der Schau wie Kulturpolitiker aus Bergbau, Gewerkschaft und Kommune.

Zwei Ereignisse aus dem Jahr 1966 bilden den Abschluss: das Einsetzen der Strukturkrise und der Auftritt der Beatles in Essen – sicherlich Zufall, aber gleichzeitig Symbol für einen erneuten Wandel in der Kultur.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/