Kurt Oster Archiv

Archivarbeit ist schon eine spannende Sache:
Vor einigen Tagen besuchte ich einen Musiker und er ging mit mir in seinen Keller. Dort stand ganz versteckt im Regal eine große Umzugskiste mit Material, von dem er nicht genau wußte was darin ist. Er erzählte mir nur, dass er diese Kiste von der Sekretärin von Kurt Oster so um 1970 bekommen habe. Kurt Oster hatte ihr gesagt, diese Kiste könne sie wegschmeißen. Seit fast 45 Jahren stand diese große Kiste in dem Kellerregal des befreundeten Musikers. Im Archiv angekommen konnten wir mit  Begeisterung erkennen welchen Schatz wir hier bekommen haben. Von hier aus nochmals herzlichen Dank an die Sekretärin und den Musiker der dies so lange bewahrt hat.
Wer Interesse an dem „Schatz“ oder an anderen Schätzen unseres Archivs hat, der kann gerne mal vorbeischauen. (Bitte vorher anmelden)

 

EXTRASCHICHT in Herten am 20.6.2015 in Kooperation mit dem Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V.

Topnoten_fuer_Extraschicht__Hertener_Allgemeine_20.1.2015Das Kulturbüro in Herten hatte uns eingeladen um mit ihnen ein paar Programmpunkte für die diesjährige Extraschichte abzusprechen und diese dann mit uns gemeinsam zu gestalten.
Wir befinden uns gerade in der Planungsphase!
(siehe auch hierzu den Artikel aus der HERTENER ALLGEMEINE vom 20.1.2015)

 

"ROCK UND POP IM POTT"

Rock-und-Pop-im-Pott1„ROCK UND POP IM POTT“ so heißt die Ausstellung die vom 4.5.2016 – ca. 28.2.2017 im Ruhrmuseum Zeche Zollverein in Essen präsentiert wird.
Wir sind mit 3 Personen (von insgesamt 7 Personen) am Aufbau dieser Ausstellung beteiligt und sind schon seit einigen Monaten recht aktiv in der Beschaffung von Materialien und beschäftigen uns auch inhaltlich mit der Thematik.
Wir sitzen ebenfalls im Beirat zu dieser Ausstellung und nehmen hiermit eine beratende Funktion ein, was ja auch Sinn macht, da wir uns schon seit Jahren mit dem Thema Musik im Ruhrgebiet beschäftigen und über zahlreiche Kontakte und ein großes Netzwerk verfügen.
Es macht uns großen Spaß hier aktiv mitzuwirken, da es ja genau unser Thema ist.
Am Ende der Ausstellung sollen die Materialien alle bei uns in Dortmund landen und für wechselnde Dauerausstellungen als zusätzliches Material verwandt werden können, zusätzlich zu dem, was wir hier schon gesammelt haben.

Wer in der oben abgebildeten Broschüre zur Ankündigung der Ausstellung einmal blättern möchte, der klicke bitte hier

Das Nachrichtenportal "Westfalen heute" berichtete am 5.1. über uns in folgender Weise

Das Nachrichtenportal „Westfalen Heute“ ein Portal für Journalisten in Westfalen und darüber hinaus berichtete am 5.1.2015 über uns unter dem Titel:
„Musikalisches Gedächtnis des Ruhrgebiets“
Wer Lust hat kann den Artikel hier finden:
http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?36948&frmVolltext=archiv

Filmstudenten der FH Dortmund planen Filmprojekt über Krautrock im Ruhrgebiet

Am 20. Januar 2015 waren 3 Studenten von der FH Dortmund bei uns die ein Filmprojekt mit dem Thema “Krautrock im Ruhrgebiet“ geplant haben. Es gab ein erstes Gespräch über die Materiallage, über Netzwerke, über wichtige Kontakte, über Schwerpunkte im Thema und vieles mehr.
Sie haben sehr viel Arbeit mit nach Hause genommen.
Weitere Treffen sind geplant.
Das sind genau die Arbeitsaufgaben bei denen wir umfangreiche Unterstützung bieten können.
Wir sind halt ein Arbeitsarchiv in dem man sehr viel Material zu jedem Thema der populären Musik finden kann.
Eine fachgerechte Begleitung finden Sie natürlich auch bei uns.
Wir haben Spezialisten auf den verschiedenen musikalischen Gebieten im Haus.
Über das Filmprojekt halten wir sie auf dem Laufenden.

Fünf Dinge über Musik in Dortmund (ein Artikel aus den Ruhrnachrichten vom 23.1.2015)

Am Freitag, den 23.1.2015 berichtete die „Ruhrnachrichten“ über die Musikstadt Dortmund.
In diesem Bericht gibt es einen Artikel „Fünf Dinge über Musik in Dortmund“ wo u. a. unser Archiv als „Gedächtnis der Musik“ aufgeführt wird.
Die Presse in Dortmund nimmt uns schon mal wahr und berichtet auch häufig über unsere Konzertaktivitäten.
Vertreter der Stadt, des Kulturbüros, Kulturausschuss etc. zeigten bisher jedoch noch kein Interesse an dem was in „unserer“ Stadt passiert. (oder sollte ich „ihrer“ Stadt schreiben?)
Über die Grenzen von Dortmund hinaus haben wir schon längst einen wichtigen Status eingenommen.
Leute vom WDR Köln und auch vom WDR Dortmund, von der TU und FH Dortmund, von der Universität Duisburg, vom Ruhrmuseum Zeche Zollverein Essen, Rock- und Pop-Museum Gronau, Musikarchiv Köln, ESP-Archiv New York, Creative Music Foundation Woodstock, u.a. haben schon Kontakt zu uns aufgenommen oder arbeiten mit uns zusammen.
Wir sind zu einer wichtigen Einrichtung in der Musikszene geworden.
Es ist unser Ziel für Musikinteressierte, Musiker, Journalisten, Schüler, Studenten, usw. ein Arbeitsarchiv in Sachen Musik aufzubauen, welches öffentlich zugänglich und von jedermann genutzt werden kann.
Bei uns finden Sie ein riesiges Zeitschriftenarchiv, ein Audio- und Videoarchiv, ein Photoarchiv, ein Notenarchiv, eine Bibliothek mit zahlreichen Büchern über Musik uvm. und natürlich fachkompetente Auskünfte oder Informationen über alle musikalischen Themen im Rahmen populärer Musik (alles außer Klassik).

Frank Baier erhält die „Mercator“- Ehrennadel der Stadt Duisburg

Zur Anerkennung seiner Verdienste um das kulturelle Leben in der Stadt Duisburg  wird ihm heute, am 22.10. um 17.00 Uhr im Rathaus der Stadt Duisburg die „Mercator“-Ehrennadel verliehen.
Frank ist mit uns eng verbunden, da er, genau wie wir großes Interesse an Aktivitäten zur Bewahrung des kulturellen Erbes unserer Region betreibt.
Eine große Ehre ist es, dass er uns sein Tonarchiv überlassen hat. Wir werden, im Rahmen der Erweiterung des Archivs auf zusätzliche Räume im Evinger Schloss, einen extra Raum für Frank und seine sämtlichen Archivmaterialien einrichten.
Mittelfristig soll dies dann auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Wir gratulieren noch einmal von dieser Stelle aus ganz herzlich!

„Glück auf, glück auf, der Ruhrkumpel spricht“

 

Rock- und Pop-Museum in Dortmund?

WDR III TV war bei uns zu Besuch und hat einen kleinen Film über uns gedreht. Ist schon ein paar Wochen her, aber am 13.10. wurde der Ausschnitt gesendet:

Wer Lust hat, kann hier mal reinschauen.

Wir verbinden dies gleichzeitig mit dem Aufruf:

Für unsere Sammlung suchen wir sämtliches Material über Rock – und Popmusik im Ruhrgebiet und auch darüberhinaus, denn das Ruhrgebiet ist auch musikalische in globale Strukturen eingebettet.

Wir suchen:
Tonträger aller Art (LPs, Kassetten, Tonbänder, etc.), Zeitschriften, Magazine, Fanzines, Programmhefte, Plakate, Poster, Tickets, Zeitungsausschnitte, Noten, Fotos, Dias, Filme (8mm, 16mm), Videos, Memorabilien aller Art

Für 2016 planen wir eine Ausstellung über Rock- und Pop im Ruhrgebiet und nehmen hierzu auch gerne Leihgaben.

Popmusik ist für uns alles außer Klassik (vom Volkslied – Schlager, vom Arbeiterlied – Jazz, usw.)

Wer mehr über uns erfahren will,  der kann uns gerne mal besuchen. Und was das mit dem Rock- und Pop-Museum auf sich hat, können wir dann sicherlich auch näher erläutern.
Die Medien sind nicht immer so ganz genau in ihrer Darstellung, wobei wir uns natürlich trotzdem gerne bei den Machern bedanken. Sie verhelfen uns zu einem größeren öffentlichen Interesse.

 

Neuer Artikel über unser Archiv ist heute im Coolibri-Online erschienen

Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet: Sammelleidenschaft

01.09.2014
Autor: Lukas Vering
Im „Evinger Schloss“ sammelt sich Musik | Foto: Lukas Vering

Im Herzen einer beschaulichen Zechensiedlung im Dortmunder Stadtteil Eving findet man ganz unverhofft zwischen urigen Häusern und Baumalleen das ehemalige Wohlfahrtsgebäude der Zeche Minister Stein, heute besser bekannt als Evinger Schloss. Die Straßen sind ruhig, bei Sonnenschein gar idyllisch, man gewinnt den Eindruck, hier sei nicht viel los. Trügerisch, denn im Innern des Schlosses bewegt sich einiges. In der ersten Etage haben Hans Schreiber und Richard Ortmann Räume angemietet, um dort ein ganz besonderes Projekt unterzubringen: Ein Archiv für populäre Musik, natürlich mit Ruhrgebietsschwerpunkt.

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Lieder des Ruhrgebiets

Am 5. August 2014 war Frank Baier (Liedersänger insbes. Lieder des Ruhrgebiets, der Arbeiterbewegung, der Protestbewegungen) bei uns und übergab uns einen Teil seines Tonarchivs. Wir werden dieses Material sorgfältig katalogisieren und auch zur weiteren Bewahrung digitalisieren.
Dieses wird dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.